Der vierte Tag. Ah Zpațiu! День четвертый. Ах Zpațiu!

Der vierte Tag. Zpațiu, Open Space, Teambuilding

Die Zeit läuft und heute ist schon der vierte Tag des Projektes. Der Tag begann mit der gemeinsamen Fahrt zum Zpațiu – ein altes Museum, das als unabhängiges Kunstzentrum genutzt wird. Hier hatten die Teilnehmer eine Führung durch die Räumlichkeiten und lernten Künstler und Freiwillige kennen, die dort arbeiten und leben. Nach dem uns die Entstehungsgeschichte des Hauses erzählt wurde, fand eine Diskussionsrunde mit den Vertretern von Zpațiu, Ksa:k – Zentrum für zeitgenössische Kunst, dem NGO „Klub 19“ aus Tiraspol und vielen Volontären aus Chisinau statt. Neben den Vertretern dieser Organisationen beteiligten sich auch die Künstler Vladimir Us, Maxim Kuzmenko, sowie auch Evgenij und Alexandra an der Diskussion. Die Teilnehmer erhielten einen Einblick in die Projekte der „public spaces“ in Chisinau, die mithilfe der Beteiligung von aktiven Bewohnern, Künstlern und Gästen realisiert wurden. Konkret ging es auch um Interventionen in der Stadt von moldauischen und auch rumänischen Künstlern und um einzelne Projekte, die im öffentlichen Raum in Chisinau existieren.

Nachdem Mittagessen probierten die Teilnehmer die Methode «Open Space» für die Ideenfindung der eigenen Projekte aust. Geplant wurden u.a. ein Hindernis-Parcours, um auf die schlechten Gehwege hinzuweisen. Eine andere Gruppe hatte die Idee im Park Gedichte aus den Teilnehmerländern der Studierenden zu verteilen, weil sie die Menschen zum Lesen animieren wollen. Ein weiteres Projekt begann eine Straßen-Collage zu erstellen. Während sich die «Garbage Girls» um die Verzierung der Mülleimer kümmerten, damit diese intensiver genutzt werden, planten andere Studenten Aktionen mit Kindern im Park.

Den Abschluss des Tages feierten wir gemeinsam mit einem Pizza-Picknick im Park, das gleichzeitig als kleine Intervention vor dem OSZE- Gebäude inszeniert wurde und die Neugier vieler Passanten anzog.

circle

Chișinău. Erkenntniss des Tages: Kreativität ist angeblich ansteckend. Aber nur  wenige wissen, dass sie auch anstrengend ist (die Studenten jetzt schon)

Die Impressionen der Teilnehmer auf Deutsch und in ihren Landessprachen: Ukrainisch, Russisch

DE Kannst du mir sagen, was ein interessanter und gleichzeitig schwerer Tag ist? So einen Tag hatten wir heute. Am Morgen besuchten wir ein Kunstmuseum. Es wurde mit der Hilfe der Aktivisten von Chişinău gegründet. Dort gibt es viele ungewöhnliche, kunstgewerbliche Objekte. Jeder hatte seine eigene Meinung – über Geschmack lässt sich (nicht) streiten. Eine Künstlerin spielte sehr schöne Musik für uns. Dann hielt Vladimir Us eine Präsentation über problematische öffentliche Orte. Er berichtete über verschiedene Projekte der Aktivisten, die die Aufmerksamkeit der Leute auf aktuelle Probleme lenkt. Danach hatten wir eine Diskussion zum Thema „Chancen und Herausforderungen für Projekte im öffentlichen Raum“. Später schlugen wir eigene Ideen vor. Sie wurden sehr aktiv besprochen. Wir teilten uns in Gruppen und sammelten unsere Gedanken bezüglich Verbesserungen in der Stadt.

Am Abend hatten wir die Möglichkeit zu entspannen. Wir gingen in den Park und organisierten ein Picknick. Alle sangen Lieder auf verschiedenen Sprachen. Die Atmosphäre war sehr freundlich. Wir lernten uns besser kennen und das war einfach eine schöne Zeit, die wir zusammen verbrachten.

Yuliya und Anna

UA Ще один день у Молдові, насичений цікавими подіями. Ранок розпочався візитом до музею мистецтва, що продовжує існувати завдяки добровільним внескам мешканців міста Кишинів. Звісно, заклад потребує фінансування, але ентузіазму творчих осіб йому не бракує. Тут знаходяться доволі незвичні роботи, котрі кожен сприймав зі своєї точки зору.

Ми ознайомилися з виставкою картин , що поєднували в собі фотографію та живопис. Крім того, були представлені вироби з глини, дерева, підручного матеріалу тощо. Поринули в атмосферу загадковості, слухаючи музику сугестивного характеру.

Володимир Ус приготував презентацію про проблемні місця та розповів, яким чином активісти привертають увагу жителів за допомогою різноманітних заходів: вивставок, обгороджень, перформансу, інсталяцій, розповсюдження відео, насадження квітів і т.д.

Після цього ми мали змогу особисто зустрітися з засновниками проектів, котрі розкрили суть їхньої діяльності. Потім ми запропонували власні ідеї стосовно розвитку міста, які ми маємо реалізувати в майбутньому. Вели пожвавлену дискусію, після чого однодумці об’єдналися в окремі групи для подальшої співпраці.

День закінчився прогулянкою, пікніком на природі, піснями на різних мовах. Кожен повернувся додому з позитивними емоціями. Зараз потрібно відпочити: завтра на нас чекає напружений день .

 Юлія і  Анна

RU Привет всем! Меня зовут Наталья. Мне 21 год. И сегодня пойдёт речь о четвёртом дне нашего проекта. Как и первые три дня, этот день был не менее продуктивным для всех участников. С 9:00 утра у нас началась экскурсия в музее Земств, внутри которого находиться общественная неправительственная организация «Арт-Лабиринт». Если быть дословным, то Арт-Лабиринтом называют также местом встреч всей молодёжи города. Это и  культурный центр, клуб, внешне что-то среднее между андеграундом и эзотерикой. Здесь каждый день проходят различные мероприятия, концерты, выставки, занятия, мастер классы, работает чайная и вегетарианский клуб. Но что самое интересное, здесь не курят и не употребляют алкоголь. И об этом свидетельствует табличка на входной двери с надписью «No drugs, no alcohol, no smoking». Тридцатью минутами позже, художник и в тоже время активный участник проекта в Молдове «Oberliht», Владимир Ус рассказывал о своих ранних и уже реализованных проектах по изменению города, чем меня, как человека родившегося и проживающего в городе Кишинёв, очень впечатлил. А именно тем, что в столице ещё осталось некоторое кол-во людей, которые не безразлично смотрят на происходящую ситуацию в городах и с большим энтузиазмом стараются родной город изменить во благо общественности, строя своего рода свои маленькие абстрактные понимания общественного пространства. Затем у нас проходила дискуссия с людьми, которые делились своими другими проектами и идеями по созданию подобных мест. На эту дискуссию также приехали ребята из Приднестровья и рассказывали о принципе работы «Kлуба 19», в Тирасполе, что было также занимательно. Ближе к обеду мы проголодались и сходили в Тратторию, хорошенько поели и принялись дальше усердно работать и уже непосредственно над созданием своих собственных проектов. Задача семинара состояла в том, чтоб поделиться идеей, у того у кого она была и предложить её другим, и позже сформировать группу людей со схожими интересами. Всё проходило достаточно напряжённо, так как было предложено очень много идей. Ребятам трудно было сделать выбор и присоединиться к одной из групп. Но в общем „brainstorming“, витающий в атмосфере, всё таки привёл к созданию команд из 4-5 человек, которые на протяжение оставшихся дней вместе будут работать над одним проектом по улучшению города. Но это ещё не всё на сегодня… Наши организаторы в конце дня, устроили нам пикник в парке, постелив покрывала, повесив шарики и  заказав нам пиццу. Мы все дружно наблюдали за заходом солнца, пели песни и общались друг с другом. Позже, когда стемнело, мы зажгли свечи и ими окружили место где мы находились, тем самым создав свою маленькую, но уютную атмосферу и я  с нетерпением жду, какие эмоции принесёт мне следующий день.

Наталья

DE Hallo alle! Ich heiße Natalia und ich bin 21. Meine Heimatstadt ist Kischinau und heute geht es um den vierten Tag unseres Projektes. Wie die erste drei Tagen, war dieser Tag ganz produktiv. Am Vormittag haben wir eine Führung in Art Labyrinth gemacht, wo wir vieles über ethno-kulturelles Club in Kischinau erfahren haben. Das ist ein besonderer Ort. Hier finden verschiede Veranstaltungen statt, wie z.B. Konzerte, Ausstellungen und andere interessante Tätigkeiten, die man auch gern in der Freizeit besuchen kann. Was ich besonders interessant fand, man darf hier nicht rauchen und alkoholische Getränke trinken. Entspannung ist hier aber nicht verboten! Nach ein halbe Stunde hat Vladimir Us, ein Künstler und gleichzeitig ein Berater von der Organisation Oberliht in Moldau, einen Vortrag über Methoden künstlerischer Intervention gehalten. Ich war davon sehr beindrückt, dass es in Kischinau die Leute noch gibt, die gern ihre Heimatstadt mit kreativen Ideen verändern. Danach war Diskussion. Hier handelte es um Chancen und Herausforderungen für Projekte im öffentlichen Raum. Hier haben die  Leute, die ähnliche Beschäftigung wie Vladimir haben, ihre gemachte Projekte veranstaltet und Tipps uns gegeben. Die habe ich sehr nützlich für unsere zukünftige Projekte im öffentlichen Raum gefunden. Es war schon Mittag und wir waren sehr hungrig, deswegen sind wir ins Cafe gegangen, haben wir dort satt gegessen und uns fleißig an die Arbeit gemacht. Am Nachmittag hatten wir ein Workshop, in dem  wir unsere Ideen anlässlich unseres eigenen Projektes gesammelt haben  und die Gruppe mit dem ähnlichen Interesse gebildet haben. Es war sehr anstrengte Tätigkeit, weil die Teilnehmer viele Ideen hatten und nicht entscheiden  konnten welche zu wählen. Aber endlich nach Brainstorming haben wir geschafft, fünf Gruppen aufzubauen, in der 4-5 Personen pro Gruppe sind. Aber es ist noch nicht alles für heute. Unsere Organisatoren haben für uns eine Überraschung gemacht. Wir sind in den Park gegangen und hatten dort ein Picknick ganz gemütlich vorbereitet, Luftballons aufgeblasen, Tagesdecke auf den Boden ausgebreitet und Pizza bestellt. Wir haben den Sonnenuntergang beobachtet, Liede gesungen und uns unterhaltet. Später als dunkel geworden ist, haben wir die Kerzen angezündet und unsere Umgebung eingekreist. Es war sehr schönen Abend und ich freue mich sehr auf die nächsten Tagen schon.

Natalia

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